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DiGA-Radar: Apps auf Rezept finden

HealthOn DiGA-Radar: Gehirn/Nerven
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Für welche Krankheitsbilder gibt es DiGAs?

Stand: 04.06.2024 | Nutzungsbedingungen
Einfach DiGA-Radar anklicken und angezeigtes Krankheitsbild auswählen oder in Suchfeld eingeben.

Gehirn/Nerven

  • Depression
  • Burnout
  • Panikstörung
  • Angststörung
  • Borderline
  • Ess-Störung
  • Adipositas/Übergewicht
  • chronischer Schmerz
  • Migräne/Kopfschmerz
  • Multiple Sklerose/MS
  • Schlaganfall
  • Sprachstörung (Aphasie)
  • Kognitive Störung
  • Schlafstörung
  • Tinnitus/Ohrgeräusch
  • Alkoholabhängigkeit
  • Tabakabhängigkeit

Herz/Lunge

  • Herzkreislauf
  • COPD/Asthma
  • Tabakabhängigkeit

Brust

  • Brustkrebs

Magen/Darm

  • Ess-Störung
  • Adipositas/Übergewicht
  • Diabetes
  • Reizdarm

Urogenital

  • Scheidenkrampf (Vaginismus)
  • Endometriose
  • Erektionsstörung (Impotenz)
  • Prostatavergrößerung
  • Blasenentleerungsstörung

Muskel-/Skelett-System

  • chronischer Schmerz
  • Rückenschmerz
  • Knieschmerz
  • Meniskus
  • Kreuzbandriss
  • Arthrose
  • Physiotherapie/Reha

DiGAs – ist das was für mich?

  • Der Patient hat eine ärztlich gesicherte Diagnose, für die es eine digitale Gesundheitsanwendung gibt. Es gibt längst nicht für jedes Krankheitsbild eine DiGA. Die App-Suche von HealthOn hilft, digitale Therapien zu finden, die man sich auf Rezept verschreiben lassen kann.
  • Es gibt keine sog. Kontraindikationen, d. h. Ausschlusskriterien, warum der Patient diese App nicht nutzen darf.
  • Der Patient hat ein Gerät, bei Smartphone-Apps ist das ein modernes Smartphone, auf dem die App funktioniert. Der Anbieter der App ist verpflichtet, über die technischen Voraussetzungen zu informieren.

Alle DiGAs setzen direkt beim Patienten und seinen Möglichkeiten an, die eigene Krankheit positiv zu beeinflussen.

Anders als ein Arzneimittel kann eine App auf Rezept ohne eigenes Zutun des Nutzers nicht viel bewirken. Deshalb muss man sich als Patient fragen, wie gut man - ohne eine App - im Alltag mit der eigenen Erkrankung klarkommt, wie viel Motivation man mitbringt, um unterstützt durch die App an der eigenen Krankheitsbewältigung Tag für Tag zu arbeiten.

Weil es Zeit braucht, neue Fähigkeiten zu erlernen oder Verhaltensweisen gesundheitsförderlich zu verändern, darf man von DiGAs keine schnellen Wunder erwarten.

Man muss Zeit mitbringen, an sich arbeiten und dranbleiben, d. h. die App regelmäßig und über einen längeren Zeitraum - in der Regel 12 Wochen und mehr - nutzen. Anders als ein Therapeut ist die DiGA im Leben eines Patienten theoretisch 24 Stunden und 7 Tage die Woche erreichbar. Als App in der Hosentasche ist sie fast überall nutzbar, im Bus, auf Dienstreisen, im Urlaub - ohne vorherigen Terminvereinbarung oder zeitraubende Anfahrtswege. Deshalb kann eine DiGA unter Umständen auch die Wartezeit auf eine Therapie sinnvoll überbrücken und bis zum Termin beim Psychotherapeuten, Ernährungsberater oder Physiotherapeuten wertvolle Hilfe leisten.

  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Motivation & Zielerreichung
  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Anleitung zu Eigenübungen
  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Tagebuch führen
  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Wissensvermittlung
  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Individualisierung (KI-Systeme)
  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Motivation & Zielerreichung
  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Anleitung zu Eigenübungen
  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Tagebuch führen
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  • DiGA Radar: DiGA Hilfe - Individualisierung (KI-Systeme)
Motivation & Zielerreichung

Sich seiner individuellen Ziele bewusst zu werden und sie durch regelmäßige Motivationsimpulse besser zu erreichen, dabei können DiGAs helfen. Sie bieten z. B. Fragebögen zur Selbsterkundung oder stellen dar, was schon erreicht wurde bzw. bieten Hilfestellungen bei „Durchhängern“. Weil Gesundheitsziele häufig nur durch langfristige Verhaltensänderungen erreicht werden, sind die Trainings-Module in der Regel auf 12 Wochen und länger ausgelegt.

Anleitung zu Eigenübungen

Trainingseinheiten richtig beherrschen und regelmäßig durchführen – dazu können DiGAs anleiten. Das können Übungen sein für mehr Beweglichkeit oder Kräftigung der Muskulatur, oder auch Selbsthilfe-Techniken wie Atem- und Entspannungsübungen, um z. B. die Aufmerksamkeit wegzulenken von belastenden psychischen oder körperlichen Symptomen.

Tagebuch führen

Auch digitale Tagebücher sind oft Teil einer DiGA. Damit kann man als Patient recht einfach seine Krankheitssymptome aufzeichnen, z. B. die Schmerzqualität und -stärke, die Stimmung oder Übelkeit. Das eigene Befinden lässt sich dann z. B. mit der Aufnahme bestimmter Lebensmittel, den erlebten Stress-Situationen oder mit körperlicher Beanspruchung oder auch der Einnahme von Arzneimitteln in Verbindung bringen. Das kann helfen, Zusammenhänge und Muster zu erkennen, um das eigene Verhalten so zu ändern bzw. anzupassen, dass es einem besser geht.

Wissensvermittlung

Das können Informationen sein zum Krankheitsbild, zu Ursachen der Erkrankungen oder zu den positiven oder negativen Einflussfaktoren, die ein Patient selbst kontrollieren kann, wenn er sie kennt und versteht.

Individualisierung (KI-Systeme)

Einige DiGAs können die Empfehlungen und Tipps individuell auf das persönliche Krankheitsbild, den Krankheitsverlauf und die Fortschritte des App-Nutzers anpassen, d. h. im Laufe der App-Nutzung verändern sich die Hinweise oder z. B. Art und Schwierigkeitsgrad der Übungen, mit denen die App den Nutzer unterstützt. Die App „lernt“ vom Nutzer. Dazu nutzen die Apps Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), um die Bedürfnisse des Nutzers besser zu treffen. Beispiele für DiGAs, die KIs einsetzen (Stand: 21.04.2023): companion patella, Kaia COPD, Kaia Rückenschmerzen, sinCephalea

DiGAs – wie komme ich zum Rezept?

Es gibt grundsätzlich zwei Wege:

  1. Direkt durch Anfrage bei der Krankenkasse.
  2. Mit einem Rezept von einem Arzt oder Psychotherapeuten, der die App verordnet. Dieses Rezept reicht der Patient bei seiner Krankenkasse ein und bekommt einen sog. "Freischaltcode". Man lädt die App je nach Betriebssystem des eigenen Smartphones in Google Play oder Apple ITunes herunter auf sein Smartphone, öffnet die App und gibt dann diesen Freischalt-Code ein. Danach kann man starten und die App auf Rezept kostenlos nutzen.

Wie ein Arzneimittel auch, wird die App zunächst für einen begrenzten Verordnungszeitraum verschrieben, in der Regel 12 Wochen. Kommt der Patienten mit der App klar und wirkt sie, wie erwartet, kann die App in der Regel mit einem Folgerezept erneut verordnet werden. Der Patient bezahlt nichts, auch keine Rezeptgebühr.

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